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Hallo und lebwohl

von Christian Hennecke, © Juli 2008

Christian HenneckeChristian Hennecke ist Chefredakteur des VOICE Newsletter. Von Hause aus eigentlich Geograph betreibt er ein Unternehmen für IT-Consulting und Service.

Seit der letzten Ausgabe ist über ein halbes Jahr vergangen. Der damalige Leitartikel hatte die andauernden Schwierigkeiten angesprochen, in denen sich der VOICE Newsletter befindet, und eine mögliche Lösung skizziert. Diese Lösung erforderte Entscheidungen und Änderungen, manche davon vielleicht unpopulär. Nach dem Erscheinen verging die Zeit. Ich habe darauf gewartet, daß Entscheidungen getroffen werden, aber nichts geschah. Die Gründe dafür sind wohl die in unserer kleinen Gemeinschaft üblichen: Zu viel muß von zu wenigen erledigt werden, die dann entsprechend überlastet sind und mit der Zeit ausbrennen, während andere, die definitiv in der Lage wären, etwas beizutragen, nur konsumieren. (Was dies angeht, sollten Sie auch einmal einen Blick auf den Brief von OS/2-Entwickler Stefan Mielke werfen, den wir erhalten haben.) Schließlich traf ich dann die Entscheidung, von meinem Posten zurückzutreten. Nun, wie es scheint, kann etwas »Wartung auf die schlagkräftige Art« einen alten Motor wieder zum Laufen bringen.

Um es kurz zu machen: Es wurde eine Lösung gefunden, die es mir einstweilen erlaubt, meine Arbeit fortzuführen, während im Hintergrund Vorbereitungen getroffen werden, die grundlegenden strukturellen Probleme anzugehen. Derzeit kann ich zu letzterem noch keine Einzelheiten nennen, da sich noch nichts in trockenen Tüchern befindet. Die Zwischenlösung allerdings umfaßt zwei Sofortmaßnahmen:

Zwei Freiwillige haben sich für die beiden offenen Posten gemeldet. Mark D. Overholser hat sich bereiterklärt, die Aufgaben des Redakteurs für die Tipskolumne zu übernehmen, und David Azarewicz ist neuer Leitender Redakteur. Nun brauchen wir nur noch Artikel!

Noch ein paar Worte zur deutschen Version. Es ist nicht schön, erkennen zu müssen, daß das eigene geistige Kind nicht überlebensfähig ist. Dieser Moment kam für mich bereits vor einer Weile, aber bisher hatte ich mich davor gescheut, die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen. Die Zeit dafür ist nun gekommen. Wenn Sie wissen möchten, warum, werfen Sie einen Blick auf die Namen der Beteiligten: Ein Übersetzer und zwei Korrekturleser für die deutsche Version außer mir. Requiescat in pace. Die Umstände müßten sich schon erheblich ändern, damit ich es mir zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal überlege.
An dieser Stelle möchte ich allen danken, die über die Jahre zur deutschen Version beigetragen haben. Mein Dank gilt insbesondere Philhard Ackermann, Manfred Agne, Cornelis Bockemühl, Jürgen Gaida, Bärbel Hennecke, Carsten Kettner, Thomas Klein, Karl-Heinz Markus und Peter Weilbacher für ihre Übersetzungen und Korrekturen und Cornelis Bockemühl zusätzlich für die Entwicklung der PPWizard-Skripte.

Nun, ich kann nur hoffen, daß die mittelfristigen Maßnahmen von Erfolg gekrönt sein werden. Wir müssen wohl einfach abwarten, wohin der Wind uns trägt.

Korrektur: Bärbel Hennecke